Tourleben in 5 Bildern


„Wer von euch ist für Olson da?“. Grillenzirpen. Die wütende Menge von 50 Leuten war so richtig krass motiviert. Die Olsons auch. Da lassen wir uns aber nicht lumpen und spielen mal fix die Halle voll. Danach große Rumkumpelei.

Splash! also. Jugendtraum könnte man sagen. Vorfreude leicht getrübt von Schlafdefizit, Kater und Wegignorieren von Proben und/oder sonstigen Vorbereitungen. Vollprofis. Auftritt war sehr gut besucht, Publikum motiviert und durchaus begeistert. Danach so 3-4 Tage Ausnahmesituation ihre Urgroßmutter. Taugt uns.

Freitag, 09.03.12 Berlin (Astra): Uff. „Bester Auftritt meines Lebens“, könnte man sagen. Publikum war richtig gut drauf, für Berliner Verhältnisse gar unfassbar. Im Anschluss großer Kumpelspaß inkl. Beschnapsung. Um 03:00 Uhr verließ der Nightliner die Hauptstadt Richtung Monaco di Bavaria. An Board die Olsons, die Gerards, die Juice und die Megalohs. Klassenfahrt.
Samstag, 10.03.12 München (Backstage): Mit Kumpel Stickolo den Shopping Swag aufgedreht, durch die Innenstadt flaniert und den vermeintlich besten Kaffee der Stadt fachmännisch analysiert. Zurück an der Location gab’s Interviewitäten, festliches Speisen inkl. Rumpkumpelei mit den Cros und Rockstahs der hiesigen Szene. Am Abend dann einen soliden Auftritt abgeliefert, welcher gegen die Berlin Show am Vorabend allerdings etwas abschmierte. Danach wurde sich um den Status des Tagesvollsten duelliert. Erfolgreich für alle Anwesenden. Mit perfektem Einschlafpegel der Fahrgäste rollte der Bus gegen 3:00 Uhr wieder gen Berlin zurück. Ein wahres Volksfest.

CHILDISH GAMBINO X OLSON X JUICE!
Haben wir korrekt rumgegangstert mit Kollege Gambino. Freitag im White Trash Burger eingefahren und Schnäpperken reinkatapultiert und Samstag morgen, nach wenig Schlaf im Wasserkopfkirschlippenmodus, wie ein altes Ehepaar durch Kreuzberg flaniert. Die Kumpels von der JUICE haben den Sieg des Tequilas über die Englisch LK Kenntnisse auch gleich festgehalten und ein nettes Filmchen daraus gebastelt.
Am 02. März bringt that childish dude auch in Deutschland seine großartige Platte Camp auf den Markt. Einen meiner persönlichen Lieblingssongs (heartbeat) haben wir schön durch die Krabbe gejagt und olsonifiziert.
Alles zu hören und zu sehen auf juice.de
http://www.juice.de/news/childish-gambino-x-olson

Chimperator lud zum Real Motherfucking Xmas Festival 2011.
Röhre randvoll, Auftritt geil, Publikum geiler, Sushi Catering (high five), Wodka-Holunderbionade, Takti der Blonde trompetet “Alle Jahre wieder”, Aftershow Party in der Schräglage, Schräglage randvoll, die Olsons randvoll, Blackandyellowblackandyellowblackandyellow, Heimweg, Mantaschale, Mantaschalenweitwurf, Harndrang, Gruppenurinieren, Polizeieinsatz, Verfolgungsjagd, Hotelier mag uns nicht, Schlaf, beinahe Faustkampf mit Zimmermädchen (ZimmerMÄDCHEN(!!!) sind ja zu 85 % über 60, unter 1,50 m, tragen Oberlippenbart und legen das Verhalten eines tollwütigen Pit Bull Terriers an den Tag. Wir mögen euch nicht). Maredo (eine absolute Frechheit dieser verkackte Maredo in der Stuttgarter Innenstadt), Kurzbesuch bei den Chimps, Heimreise.
Hier noch ein Foto vom Patrick, der gar nicht dabei war. Hat aber sonst keiner Fotos gemacht und das lag hier halt noch rum und ist ziemlich straßenkredibil.

So sah die Backspin das Spektakel: http://backspin-media.de/archives/15649
Großes Prinz Pi Akkustikkonzert!!!
Wieder mal reingeschummelt und 1-2 Songs gemacht. War geil!
Ging ja aber nicht um Olson, sondern um Kumpel Pi und der Typ hat da ordentlich einen aufgedreht. Richtig schönes Konzert.

Foto: Peter Schings
Alles, was von diesem Abend übrig blieb:
Auftritt, Bier, Wodka, Interview, Salamibrötchen, Wodka, Bier, Interview, Käsebrötchen, Wodka, Merch verkaufen, Wodka, Wodka, Wodka, Merch verschenken, Bier leer, Wodka leer, Tränen, Bier wieder voll, Wodka noch gebunkert, Freude, Drunken Masters, geilo, tanzen, torkeln, “mussnahausö”, Currywurst, Schlafen.

Foto: Antonia Sturma
Wenn man dann also auf die Bühne stürmt, über das erste verfluchte Kabel stolpert, das Mikro vom Ständer reißt und es wie einen sich festbeißenden Straßenköter quer über die Bühne zerrt, gibt es genau drei Möglichkeiten: 1. sich erschießen, 2. sein bisheriges Leben verleugnen und Sachbearbeiter der Allianzfiliale Pirmasens werden, 3. Hetzerische Beleidigungen über Wurstmärkte in Nachbarstädten in die Menge brüllen. Letzteres ging tatsächlich auf. Glück gehabt. Show hat Spaß gemacht, Lautern war sehr gut drauf.
Zeitsprung. Hotelbar. 15 Minuten Warten auf Gin Tonic für 8,50 €. Es folgten Racheschwüre seitens unseres DJs, die am nächsten Morgen dann auch gleich in die Tat umgesetzt wurden. Hat er glatt versehentlich den Feuermelder ausgelöst. Komplette Evakuierung des Hotels, Löschzug, böse Blicke der gut 150 vor der Lobby wartenden Gäste. Superkumpelz!

